


Von den Unternehmen, die KI erwogen und dann doch nicht eingeführt haben, nennen 72 Prozent fehlendes Wissen als Grund, 62 Prozent Unklarheit über die rechtlichen Folgen und 60 Prozent Bedenken beim Datenschutz. Zu hohe Kosten nennen 32 Prozent.

Das ist eine gute Nachricht, auch wenn es nicht so klingt. Wissen lässt sich beschaffen, rechtliche Fragen lassen sich klären, Datenschutz lässt sich sauber lösen. Schwer zu reparieren ist etwas anderes: ein Werkzeug, das ein Jahr lang niemand benutzt, weil es nie in den Arbeitsalltag eingebaut wurde.

Beratung allein hilft niemandem. Deshalb fangen wir mit einer Bestandsaufnahme an: Welche Aufgaben in Ihrem Betrieb kosten regelmäßig Zeit und laufen dabei immer gleich ab. Angebote schreiben, Ausschreibungen sichten, Posteingang vorsortieren, Protokolle aus Besprechungen, Produkttexte, Antworten auf wiederkehrende Kundenfragen, Übersetzungen, Datenübertragung zwischen zwei Programmen, die nicht miteinander sprechen. Daraus wählen wir zwei oder drei Fälle aus, bei denen sich der Aufwand am schnellsten rechnet, und bauen dafür etwas Konkretes. Das kann eine Verknüpfung Ihrer bestehenden Programme sein, ein Assistent, der auf Ihre eigenen Dokumente zugreift, oder ein Ablauf, der ohne Zutun startet. Danach schulen wir die Menschen, die damit arbeiten, und begleiten die ersten Wochen. Ein System, das nach der Übergabe niemand benutzt, ist kein Ergebnis.

Weil zwischen gefühlter und gemessener Zeitersparnis ein Unterschied liegt, der teuer werden kann. In einer randomisierten Studie des Forschungsinstituts METR vom Juli 2025 brauchten erfahrene Entwickler mit KI-Werkzeugen 19 Prozent länger als ohne. Sie selbst glaubten hinterher, 20 Prozent schneller gewesen zu sein. Die Studie ist klein, 16 Entwickler und 246 Aufgaben, und die Autoren warnen ausdrücklich davor, das Ergebnis zu verallgemeinern. Für uns bleibt daraus ein Arbeitsprinzip: Wir messen, wie lange eine Aufgabe vorher gedauert hat, und nach der Einführung noch einmal. Sie sollen wissen, was Sie bekommen, und nicht nur, was sich gut anfühlt.

KI ersetzt bei unseren Mandanten bisher niemanden. Sie nimmt Aufgaben ab, die ohnehin niemand gern gemacht hat, und schafft Zeit für das, wofür Ihre Leute eingestellt wurden. Wer Ihnen etwas anderes verspricht, hat es entweder nicht ausprobiert oder verkauft Ihnen Software. Was am Ende zählt, ist eine Aufgabe weniger auf Ihrem Schreibtisch.
30 Minuten, kostenfrei. Wir suchen gemeinsam zwei Aufgaben, die sich lohnen.